Auswärtssieg besiegelt Netzschkaus erste Saisonniederlage

Auswärtssieg besiegelt Netzschkaus erste Saisonniederlage

Das Osterwochenende scheint Netzschkaus Fußballzukunft mehrfach negativ getroffen zu haben. Während die Erste mit zwei Niederlagen wohl schon vorzeitig als Absteiger aus der Vogtlandklasse fest steht, verspielte die Zweite mit einem Unentschieden bei Stahlbau und der Heimpleite gegen unsere Jungs wohl auch den Aufstieg in die erste Kreisklasse.

Im Gegensatz zur Vorwoche konnten wir personell gestärkt beim Titelaspiranten antreten. Neben Urgestein Albi meldeten sich auch Nico, Schiebi und Bankdrücker Julian zurück im Team. Den verletzten Florian ersetzte Schwarzi in der Kiste und sorgte mit einer fehlerfreien Partie für das erste Spiel in dieser Saison ohne Gegentreffer! Das muss die sagenumwogene schwarze Null gewesen sein, die er uns da bescherte. Ausschlaggebend für den Sieg war aber eine Steigerung aller Spieler besonders im Zweikampfverhalten. So konnten wir von Beginn an viele Zweikämpfe im Mittelfeld gewinnen und immer wieder mit schnellen Kontern die Hausherren unter Druck setzen. Einer dieser Angriffe wurde in der 30. Spielminute durch Foul im Strafraum gestoppt. Leider zeigte Böhmi beim fälligen Elfmeter Nerven und hämmerte den Ball übers Tor. Wenig später dann das Tor des Tages. Mit einer starken Einzelleistung konnte sich Julian an der Grundlinie durchsetzen und seine scharfe Eingabe fand den freistehenden Ruchi, der nur noch einschieben brauchte. In der Halbzeit fand dann auch der Osterhase den Weg in unsere Kabine und sorgte mit kleinen Süßigkeiten für Kraft für die zweite Hälfte. Danke dafür.

Die zweite Halbzeit konnte fußballerisch leider nicht an die erste Hälfte anknüpfen. Viele Fouls, einige Fehlentscheidungen und endlos viele unnötige Diskussionen mit dem unerfahrenen Schiedsrichter, der immer öfter als Sündenbock für die Fussballmagerkost der Hausherren herhalten musste. Unsere Mannschaft verwaltete die Führung und versäumte es lediglich mit einem Tor den Sack endgültig zuzumachen. Schlusspfiff. “Men of the Match” – Routinier Ruchi, der den Teutonen mal zeigte wo der Hase die Eier hat :-).
Anmerkung: Wir sind bestimmt keine Waisenknaben in Richtung Schiedsrichter( hust hust), aber wie erfahrene Spieler jenseits der Vierzig den jungen unerfahrenen Schiedsrichter mehrfach bedrängt und beleidigt haben, das war schon schwach. Ob es der Frust über das eigene schlechte Spiel war oder die “midlife crisis” des Einen oder Anderen sei dahingestellt. Da stellt sich ein achtzehnjähriger hin, damit ihr Fußball spielen könnt und ihr tut alles damit es der junge Bursche so richtig schwer hat. Denkt einfach mal drüber nach. Sport Frei und Prost!

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